Die Vorstellung, dass in Zukunft wieder Mammuts die arktischen Ebenen bevölkern werden, könnte der Realität näher gekommen sein. Das amerikanische Biotechnologieunternehmen Colossal BiosSciences verkündete einen Erfolg in der Gentechnik: Sie schufen mithilfe der CRISPR-Technologie eine völlig neue Mausart. Sie betrachten diese genetisch veränderten Nagetiere als einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Wiederbelebung der ausgestorbenen Mammuts.
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„Mammutmäuse“ aus dem Labor
Das Wissenschaftlerteam analysierte die Genome von 62 Elefanten und 59 Mammuts, die vor 1,2 bis 3,5 Millionen Jahren lebten. Sie konzentrierten sich auf genetische Unterschiede zwischen Mammuts und asiatischen Elefanten und identifizierten zehn Schlüsselgene, die die Felldichte und den Fettstoffwechsel beeinflussen. Anschließend verwendeten sie die CRISPR-Technologie, um die DNA von Labormäusen so zu bearbeiten, dass diese dieselben genetischen Merkmale aufwiesen.
Durch genetische Veränderungen konnte der Wachstumszyklus bei Mäusen um das Dreifache verlängert werden. Darüber hinaus entwickelten sie ein gewelltes Fell ähnlich dem von Mammuts und lockige Schnurrhaare. Durch die genetische Veränderung konnten die Mäuse sich besser an kalte Bedingungen anpassen.
Laut Michael Abrams, einem der Leiter des Wissenschaftlerteams, ist dies ein Beweis dafür, dass es möglich ist, komplexe genetische Modifikationen effektiv mit der Vorhersage der resultierenden Phänotypen zu kombinieren. Dieser Erfolg öffnet die Tür zu weiteren Möglichkeiten auf dem Gebiet der Wiederbelebung ausgestorbener Arten.
Der Weg zu den Mammuts
Obwohl diese gentechnisch veränderten Mäuse zweifellos einen Durchbruch darstellen, ist der Weg zu einem lebenden Mammut noch lang. Kolossales BiosDie Wissenschaft plant, asiatische Elefanten als genetische Grundlage zu verwenden und ihnen nach und nach genetische Merkmale von Mammuts einzupflanzen. Die Herausforderung liegt nicht nur in der Manipulation eines so umfangreichen Genoms, sondern auch in der langen Tragzeit von Elefanten (18–22 Monate) und den ethischen Problemen, die mit dieser Technologie verbunden sind.
Kontroversen und Unsicherheiten
ProDas Projekt zur Wiederansiedlung von Mammuts hat auch die wissenschaftliche Gemeinschaft gespalten. Während einige argumentieren, dass die Rückkehr der Mammuts zur Wiederherstellung der Ökosysteme der arktischen Tundra beitragen und den Klimawandel bekämpfen könnte, warnen andere vor unbekannten Risiken.
Ein weiteres Problem ist die Reproduktion. Elefanten haben sehr lange Reproduktionszyklen und es wären zahlreiche Experimente nötig, um das erste „Halbmammut“-Individuum zu erschaffen. Kolossales BiosDie Wissenschaft arbeitet daher an künstlichen Gebärmüttern, die nicht nur bei der Wiederbelebung ausgestorbener Arten helfen könnten, sondern auch zum Schutz bedrohter Arten beitragen könnten.
Kolossales BiosCiences ist nicht das einzige Unternehmen, das sich für die Wiederbelebung ausgestorbener Arten einsetzt. Ähnliche Projekte zielen auf die Wiederbelebung des Tasmanischen Teufels oder des Mauritius-Dodo (Doda) ab. Die Wiederbelebung ausgestorbener Arten könnte wichtige Erkenntnisse über die Evolution und Anpassung von Organismen an ihre Umwelt liefern.
Fürs Erste müssen wir uns mit Jurassic Park begnügen. Der nächste Teil kommt diesen Sommer in die Kinos 😁
Anstatt uns um gefährdete Tiere zu kümmern, die noch nicht ausgestorben sind, spielen wir Götter 🤷♂️
Naja, bin gespannt wie das Mammut in unserem Klima zurecht kommt :D
KoneDanke 🤗
Mein ganzes Leben lang wollte ich gegrilltes Mammut mit Kreuzkümmel probieren
Also hoffentlich klappt es 😂
Mammuts streifen durch den Bělský-Wald
Wenn man sie nicht salzt, sind sie geschmacklos...