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Apple Anfang des Jahres tätigte er wieder einmal einen seiner typischen, stillen Käufe, die auf den ersten Blick selbstverständlich erscheinen, sich aber im Nachhinein als äußerst sinnvoll erweisen. Diesmal erwarb er das Projekt Color.io, das vom Entwickler Jonathan Ochmann geleitet wird. Und falls Ihnen dieser Name bekannt vorkommt, sind Sie nicht allein. Color.io hat sich über die Jahre einen hervorragenden Ruf unter Fotografen und Filmemachern erarbeitet.

Color.io war ein webbasiertes Tool für Color Grading, also fortgeschrittene Farbkorrekturen. Seine Stärke lag in der Kombination aus einfacher Bedienung und umfassenden Funktionen. Nutzer konnten mit ihren eigenen Farbmodellen arbeiten, einen filmischen Look erzeugen oder die Bildatmosphäre detailliert anpassen. Diese Kombination machte es zu einem beliebten Tool unter Kreativen. Ende letzten Jahres kündigte Ochmann jedoch die Einstellung des Dienstes an. Damals gab er an, zu einem Unternehmen zu wechseln, in dem er in größerem Umfang arbeiten könne. Heute wissen wir, dass dieses Unternehmen … Apple.

Apple Das Unternehmen tätigt schon seit Langem ähnliche Akquisitionen. Dabei kauft es nicht nur Technologie, sondern vor allem Menschen und deren Know-how. In diesem Fall ist der Nutzen recht klar. Die Technologie von Color.io könnte beispielsweise in Final Cut Pro oder einem anderen Programm zum Einsatz kommen. Pixelmator Dort würde sie die Arbeit mit Farben noch etwas weiterentwickeln. Und ehrlich gesagt, der Bereich Video und Fotografie ist etwas, wo Apple Die letzten Jahre waren ziemlich stressig.

Das ist interessant Apple Gleichzeitig erwarb das Unternehmen auch das Computer-Vision-Startup PromptAI. Dieses entwickelte die App Seemour, die Kamerabilder analysieren und Objekte, Personen und Tiere erkennen kann – ein gelungenes Beispiel für den allgemeinen Trend hin zu KI und Bildverarbeitung. Sollte die Technologie von Color.io tatsächlich in den Apps des Unternehmens zum Einsatz kommen, könnte dies genau die Art von Verbesserung sein, die sowohl Fachleute als auch Endnutzer zu schätzen wissen.

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