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Wenn man das Wort „beschlagnahmtes Handy“ hört, denken die meisten automatisch daran, dass die Ermittler früher oder später alles darauf auslesen werden. Doch in einem kürzlich bekannt gewordenen Fall blieb das Handy laut vorliegenden Dokumenten bei einer Funktion hängen, die vielen iPhone-Nutzern gar nicht bekannt ist. Konkret geht es um den Sperrmodus. Sie wissen nicht, was das ist? Keine Sorge – dieser Modus ist nicht für Sie, genauso wenig wie für uns in der Redaktion. Es handelt sich um eine Sicherheitsmaßnahme, die gewissermaßen an Selbstkasteiung grenzt.

Was ist passiert?

Bei der Razzia war auch die Washington-Post-Reporterin Hannah Natanson beteiligt. Mehrere Geräte, darunter ein iPhone 13, wurden bei der Durchsuchung beschlagnahmt. Die Razzia stand angeblich im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen des Verdachts auf Weitergabe geheimer Informationen. Interessant ist, was dann geschah. Laut dem zitierten Gerichtsdokument … CARDas forensische Team für die Analyse beschlagnahmter Elektronikgeräte (T) gab an, dass aufgrund des aktivierten Sperrmodus keine Daten vom iPhone extrahiert werden konnten. Das Dokument sollte etwa zwei Wochen nach der Razzia eingereicht werden, was darauf hindeutet, dass die Spezialisten bereits seit Längerem versucht hatten, Daten vom iPhone zu erhalten.

Warum der Lockdown-Modus für Angriffe so „unpraktisch“ ist

Der Blockierungsmodus richtet sich nach AppDer extrem sichere Modus ist für einen sehr kleinen Prozentsatz von Nutzern vorgesehen, die Ziel hochentwickelter Angriffe (typischerweise Spyware) sein könnten. Das Prinzip ist einfach: Das Risiko eines unbefugten Zugriffs auf das Telefon wird durch die gezielte Einschränkung bestimmter Funktionen reduziert. Dies bedeutet beispielsweise eine strengere Handhabung von Anhängen in Nachrichten, Einschränkungen bestimmter Webtechnologien, das Blockieren von FaceTime-Anrufen von unbekannten Kontakten oder die Verhinderung der Verbindung des Geräts mit Zubehör, solange es nicht entsperrt ist. Zusätzlich werden einige Geräteverwaltungsoptionen und Konfigurationsprofile deaktiviert. Kurz gesagt: iPhone Wie Sie wissen, ändert sich die Funktionsweise durch die Aktivierung dieses Modus grundlegend. Er wird sicherer, aber weniger benutzerfreundlich sein. Sollten Sie ihn dennoch aktivieren wollen, können Sie dies über [Link einfügen] tun. Einstellungen – Datenschutz & Sicherheit – Blockierungsmodus – Blockierungsmodus aktivieren. 

 

Für wen ist es sinnvoll und wann sollte man es vermeiden?chat aus

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass der Blockierungsmodus nicht für alle eine höhere Sicherheit bedeutet. Es handelt sich um einen Kompromiss zwischen Komfort und Sicherheit. maxMaximaler Schutz. Das ist sinnvoll für Journalisten, Anwälte, Politiker oder Personen, die gezielten Angriffen ausgesetzt sind. Normale Nutzer sollten sich an bewährte Sicherheitsvorkehrungen halten: Systemaktualisierungen, ein sicheres Passwort, Zwei-Faktor-Authentifizierung und Vorsicht beim Öffnen von Links.

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