Was würden Sie tun, wenn Ihnen beim Aufnehmen eines Selfies Ihr Smartphone herunterfällt?one in einen tiefen Damm, einen See oder vielleicht einen Teich? Wir wetten, dass sich fast jeder von euch nach einer Reihe innerer Flüche von seinem alten Handy verabschieden würde und bald darüber nachdenken würde, welches Telefon er sich anstelle des verlorenen kaufen könnte. Allerdings denken nicht alle so. Ein wunderbares Beispiel ist ein indischer Beamter, der kürzlich wegen eines untergegangenen Telefons einen Damm trockenlegen ließ.
Sie könnten sich interessieren für
Ja, Sie haben richtig gelesen. Einem indischen Beamten fiel beim Aufnehmen eines Selfies im Kherkatta-Staudamm im indischen Bundesstaat Chhattisgarh sein Mobiltelefon im Wert von weniger als 30 Kronen herunter, was ihn zu einer beispiellosen Rettungsaktion veranlasste. Er erzählte den Menschen in seinem Umfeld, dass er geheime Regierungsdaten enthalte und gerettet werden müsse.alarmErst Taucher und später auch Industriepumpen waren nötig, um innerhalb von drei Tagen zwei Millionen Liter Wasser aus dem Damm zu pumpen. Das stimmt.onec hat wirklich geholfen, denn nach einem starken Abfall des Wasserspiegels „guckte“ das Telefon schließlich vom Boden zu seinem Besitzer, aber was soll‘s, es war so unter Wasser, dass ihm nicht mehr zu helfen war. Denn für drei Tage in mehreren Metern Tiefe braucht es entweder eine gehörige Portion Glück oder eine richtig robuste Wurzel, im Idealfall aber eine Kombination aus beiden.
Sie könnten sich interessieren für
Obwohl der Beamte versuchte, die ganze Situation mit den oben erwähnten geheimen am Telefon gespeicherten Regierungsdaten und der Tatsache zu erklären, dass das Wasser aus dem Staudamm an Bauern abgegeben wurde, es also tatsächlich „für einen guten Zweck“ freigegeben wurde, tat er es weder bei den Anwohnern noch bei den Behörden auf Verständnis stoßen. Der Mann ist daher vorerst seines Amtes enthoben und wird nach der Aufklärung des gesamten Vorfalls entscheiden, ob er auf seinen Posten zurückkehrt oder nicht. Wenn die indischen Behörden, die solchen Wahnsinn untersuchen, jedoch keine Handy-Fans sind, können wir bereits sagen, dass der Mann sich langsam auf die Suche nach einem neuen Job machen sollte – am besten möglichst weit weg vom Wasser. Für ein solches Husarenstück würde ihn nur ein Verrückter mit offenen Armen an der Arbeit willkommen heißen.